Stimmung, Gelenke und Leber sind Bereiche, die häufig das Interesse an SAMe wecken. Hinter der Abkürzung steht S-Adenosyl-L-Methionin, eine Verbindung, die der Körper selbst aus der Aminosäure Methionin bildet. Diese ist ein Bestandteil von Proteinen und wird über die Ernährung aufgenommen.
SAMe wirkt als Methylgruppendonator: Es überträgt kleine chemische Gruppen zwischen Molekülen und ist so an zahlreichen biochemischen Reaktionen beteiligt. Dazu gehört die Bildung von Phosphatidylcholin, einem wichtigen Baustein der Zellmembranen. Seine natürliche Rolle verbindet somit mehrere Bereiche des Körperstoffwechsels. Die Verbindung wird seit ihrer Entdeckung in den 1950er-Jahren erforscht.





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