Unter den gelben Blüten des Löwenzahns verbirgt sich eine Wurzel mit langer Tradition in der Pflanzenkunde. In der europäischen Kräuterkunde wurde sie bei Völlegefühl, Blähungen und vermindertem Appetit verwendet. Die Volksüberlieferung bringt sie auch mit Leber und Galle in Verbindung. Ihre Bitterstoffe tragen zum charakteristischen Geschmack bei, weshalb sie zu den Bitterkräutern zählt.
Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) stammt aus Europa und Asien und ist heute in vielen gemäßigten Regionen der Welt verbreitet. Er ist eine mehrjährige Pflanze mit gezähnten Blättern und einer kräftigen Pfahlwurzel. In ihr speichert die Pflanze Reservestoffe, darunter Inulin, das zu den Ballaststoffen zählt. Die Wurzel enthält außerdem von Natur aus phenolische Verbindungen und ist daher sowohl in der traditionellen Kräuterkunde als auch in der modernen Erforschung pflanzlicher Stoffe interessant.





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